Archive für 18.10.2011

BuCon26 - mein Dritter

Diesmal kein Stress, hatten wir uns gedacht und gleich zwei Übernachtungen in Sprendlingen gebucht. Nachdem ich letztes Jahr ohne meine Frau am Samstag morgens hin und Nachts zurückfahren musste, war es mir eine Lehre.
Zum ersten Mal besuchten wir das Vortreffen und trugen gleich zum Rekord bei. Mehr als dreißig Anwesende redeten viel, aßen und tranken lecker. Und palaverten weiter. Es war ein gelungener Abend, der uns viel Spaß gemacht hat. Das Alt-Sprendlingen ist dafür ein passender Ort.

Zwar fanden die Helfer beim Eintritt meinen Namen nicht auf der Liste, so daß mir nichts anderes blieb, als den ermäßigten SFCD-Preis zu entrichten, aber so eine kleine Panne hindert mich natürlich nicht, den Con zu besuchen. Der Platz im Gemeinschafts-Mittel-Stand war schnell okkupiert und schon harrten wir der Unmengen Gäste, die sich wohl einfinden würden.
Auf jeden Fall gibt es wieder einmal ein paar Menschen mehr, die ich ab jetzt nicht nur als Avatare kenne. Achim Hiltrop und Frederic Brake holten sich ihre Belege der space rocks ab und ich startete die Signieraktion. Immerhin waren fünf der vertretenen Autoren anwesend, was umgehend ausgenutzt werden musste. Auch Heidrun Jänchen hatte ich noch nicht leibhaftig erlebt. War mir eine Freude, sie kennenzulernen (auch wenn sie mich auf einen (weiteren) Fehler in den Prototypen hinwies).
Auch die Verkaufszahlen konnten sich blicken lassen, obwohl ich durchaus mehr Neugier erwartet hätte.
Bei der DSFP-Preisverleihung hätte ich erwartet, dass auch die Juroren vorgestellt werden, aber im Ganzen war die Show in Ordnung. Bei Wolfgang Jeschkes Auftritt wurde ich rührselig und bekam feuchte Augen. An dieser Stelle noch mal meine Glückwünsche an ihn (Beste KG) und an Uwe Post (Bester Roman).
Der DPP wurde gewohnt flappsig von Mike Hillenbrand und Hermann Ritter moderiert, die das meiner Meinung nach immer besser hinkriegen. Und Hut ab vor Dirk “Dirki” van den Boom, der sich ordentlich zum Faxen gemacht hat. Insgesamt eine gelungene Show. Das am Ende Markus Heitz erneut für den erfolgreichsten Roman ausgezeichnet wurde, verwundert nicht, aber … dieses Mal war sein “Judastöchter” nicht mal auf der ersten Vorschlagsliste, die die Jury erstellt hat. Beachtlich.
Es war schön dabei gewesen zu sein, einige Verkäufe getätigt zu haben, Kontakte erneuert oder erst geknüpft zu haben. Eine schöne Veranstaltung, die sicher auch mehr als 500 Teilnehmer stemmen könnte - blieben halt mehr übrig, die sich kaufentschlossen über die Stände hermachen könnten.
Danke allen an der Organisation Beteiligten. Habt Ihr gut gemacht.

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