Verfasser-Archiv

Kowa elektronisch und …

… Berge von Arbeit. Endkorrektorat zweier Manuskripte und ein drittes im Anmarsch. Da muss ich erstmal durch, bevor ich weiter selber die Tasten dresche. Eines ist der “Pate” von Dirk Ganser, der wenn alles gut geht, Anfang März das Licht der Welt erblickt, das zweite Vorliegende ist der Start einer Kleinserie im Bereich “Dark Phantastic” als reines eBook (erstmal) und das Dritte, das ich die Tage erwarte, eine kleine space-crime-Novelle. Mehr demnächst hier …

Die ersten beiden Abenteuer der Kowa kann man nun auch auf einem Kindle genießen, auch für die Leute, die gerne knapp 2 Euro sparen möchten. Es gibt sie hier. Andere Orte und Formate folgen …

Prototypen Rezension und Fortschritte

Auf der Seite von Christian Loges (Scifiwatchman) ist eine Rezension erschienen, die erschütternd ist: meine Lektoratsfehler würden den ansonsten guten Eindruck nicht trüben: Warum  habe ich sie dann drin gelassen? Das passiert mir wirklich nicht noch einmal.

Das dritte Kowa Abneteuer macht kleine Fortschritte. Mittlerweile sind  47.000 Zeichen gespeichert, was allerdings erst 1/4 des fertigen Manuskripts ausmacht. Aber immerhin …

Freitag abend …

… waren meine Frau und ich zum wiederholten Male bei einem “Queen Kings” Auftritt. Und es war wieder GROSSARTIG!! Man, was für eine Stimme. Ich habe den Start auf dem Örtchen ‘verpasst’. Aber wenn die Tür für einen neuen ‘Gast’ aufging, und die Musik hereinströmte, war das wie eine Zeitreise, live bei einem Queenkonzert. Auf dem Örtchen. Eine besondere Erfahrung.
Die Combo ist einfach der Hammer. Für Fans des live erlebten Queenfeelings ein Muss!
The Queen kings
Das Bild ist von einem früheren Auftritt von der oben verlinkten Seite.

Aus der Schreibstube … (II)

Ein weiteres Schnippet aus der neuen Kowa:

Irmina ging bedächtig den schmalen Weg entlang, der unter einer langen Reihe herabhängender Weiden eher einem Tunnel glich. Sie hatte die Augen geschlossen und spürte den Weg mit ihren Sinnen. Sie hatte während verschiedener Übungen entdeckt, dass optische Reize sie bei der Konzentration störten, deshalb blendete sie sie aus.
Hier zwischen den Bäumen und den umliegenden Sträuchern mochte sich noch der eine oder andere Rest der alten Luft befinden. Manchmal reichte ein einzelnes Molekül, um einen Hinweis zu geben. Natürlich hoffte Irmina auf mehr, denn ihre Fähigkeiten würden dafür nicht ausreichen.
Ja, der Sub-Domus hatte sich hier aufgehalten, war vielleicht wie sie durch den Weidentunnel gelaufen. Er war - gut gelaunt gewesen, geradezu euphorisch. Sie spürte eine Komponente Unsicherheit darin. Ein erstes Anzeichen? Die Intensität der Eindrücke überraschte sie, selbst zwischen den Bäumen sollte die Lufterneuerung die Spuren größtenteils entfernt haben. Die kühle Luft zusammen mit den Erfahrungen schuf eine düstere Atmosphäre, der sie sich nicht ganz entziehen konnte.
Als Irmina den Tunnel verließ, atmete sie daher unwillkürlich auf und merkte erst jetzt, dass sie unter großer Anspannung gestanden hatte. Was waren das für Gefühle, die der Vertreter Munns kurz vor seiner Tat gehabt hatte? Freute er sich auf das Massaker? Irmina glaubte es nicht, dazu war die Fröhlichkeit zu stark positiv.
Sie drehte sich noch einmal um, wie um die Weiden zu fragen, ob sie ihr helfen könnten. Doch die Bäume schwiegen und das dunkle Tunnelloch glotzte sie nur wesenlos an.
Auf dem gesamten Gelände des Parks fand sie keine weitere Stelle, die auch nur annähernd soviel aus der Vergangenheit preis gab wie die Weiden. Einzig zwei Buschgruppen, deren bunte Blüten und zu seltsamen Figuren geformten Blätter sie sonst begeistert hätten, enthielten winzige Mengen eines Eindrucks, den sie willkürlich dem potentiellen unbekannten Attentäter zuschrieb.

BuCon26 - mein Dritter

Diesmal kein Stress, hatten wir uns gedacht und gleich zwei Übernachtungen in Sprendlingen gebucht. Nachdem ich letztes Jahr ohne meine Frau am Samstag morgens hin und Nachts zurückfahren musste, war es mir eine Lehre.
Zum ersten Mal besuchten wir das Vortreffen und trugen gleich zum Rekord bei. Mehr als dreißig Anwesende redeten viel, aßen und tranken lecker. Und palaverten weiter. Es war ein gelungener Abend, der uns viel Spaß gemacht hat. Das Alt-Sprendlingen ist dafür ein passender Ort.

Zwar fanden die Helfer beim Eintritt meinen Namen nicht auf der Liste, so daß mir nichts anderes blieb, als den ermäßigten SFCD-Preis zu entrichten, aber so eine kleine Panne hindert mich natürlich nicht, den Con zu besuchen. Der Platz im Gemeinschafts-Mittel-Stand war schnell okkupiert und schon harrten wir der Unmengen Gäste, die sich wohl einfinden würden.
Auf jeden Fall gibt es wieder einmal ein paar Menschen mehr, die ich ab jetzt nicht nur als Avatare kenne. Achim Hiltrop und Frederic Brake holten sich ihre Belege der space rocks ab und ich startete die Signieraktion. Immerhin waren fünf der vertretenen Autoren anwesend, was umgehend ausgenutzt werden musste. Auch Heidrun Jänchen hatte ich noch nicht leibhaftig erlebt. War mir eine Freude, sie kennenzulernen (auch wenn sie mich auf einen (weiteren) Fehler in den Prototypen hinwies).
Auch die Verkaufszahlen konnten sich blicken lassen, obwohl ich durchaus mehr Neugier erwartet hätte.
Bei der DSFP-Preisverleihung hätte ich erwartet, dass auch die Juroren vorgestellt werden, aber im Ganzen war die Show in Ordnung. Bei Wolfgang Jeschkes Auftritt wurde ich rührselig und bekam feuchte Augen. An dieser Stelle noch mal meine Glückwünsche an ihn (Beste KG) und an Uwe Post (Bester Roman).
Der DPP wurde gewohnt flappsig von Mike Hillenbrand und Hermann Ritter moderiert, die das meiner Meinung nach immer besser hinkriegen. Und Hut ab vor Dirk “Dirki” van den Boom, der sich ordentlich zum Faxen gemacht hat. Insgesamt eine gelungene Show. Das am Ende Markus Heitz erneut für den erfolgreichsten Roman ausgezeichnet wurde, verwundert nicht, aber … dieses Mal war sein “Judastöchter” nicht mal auf der ersten Vorschlagsliste, die die Jury erstellt hat. Beachtlich.
Es war schön dabei gewesen zu sein, einige Verkäufe getätigt zu haben, Kontakte erneuert oder erst geknüpft zu haben. Eine schöne Veranstaltung, die sicher auch mehr als 500 Teilnehmer stemmen könnte - blieben halt mehr übrig, die sich kaufentschlossen über die Stände hermachen könnten.
Danke allen an der Organisation Beteiligten. Habt Ihr gut gemacht.

Aus der Schreibstube … (I)

Die Straße lag im dunklen Schatten der großen Bohrtürme. Die wenigen Lichter an den Hauseingängen spendeten eine diffuse Beleuchtung. Es gab genügend dunkle Flecken, um von seinem jetzigen Standort schnell hinüber zur Rampe zu gelangen. Wenn da nicht die spielenden Kinder wären. Mussten ausgerechnet jetzt und hier dieses dämliche Hüpfspiel anfangen.
Jeng Tibor sah sich ruhig um. Bisher schien seine kleine Flucht nicht bemerkt worden zu sein. Das konnte allerdings nicht mehr lange anhalten. Irgendwann würden sie ihn zurückerwarten. Doch bis dahin wollte er einen ausreichenden Vorsprung besitzen.
Einige dutzend Schritte weiter führte eine Metalltreppe außen an der Wand einer Behausung hinauf zum Dach. Da die flachen Wohnbauten der Arbeiter sehr nah zusammen standen, sollte er die drei oder vier Sprünge zum nächsten schaffen.
Ohne weiter nachzudenken, lief Jeng los.
Er hastete die Stufen hoch, lief beinahe lautlos zum ersten Rand und setzte ohne zu zögern über. Dann wieder einige Schritte und Sprung. Die Kinder beachteten ihn nicht, waren mit ihrem Spiel beschäftigt. Der nächste Sprung. Als er auf dem Dach des dritten Hauses landete, brach das Material einfach weg und er stürzte mit Getöse in den Wohnraum. Mitten im Schutt des Dachmaterials blieb er benommen liegen. Er hatte nur einen Gedanken: hoffentlich war der Sturz niemandem aufgefallen. Außer den Bewohnern natürlich.
Einer von denen tauchte im Nebel seiner Sinne vor Jeng auf und hielt ihm ein Küchenmesser unter die Nase.
“Das war aber gar nicht nett!”

Montagspalette … und andere Tätigkeiten

Am 10.10. rockt es im Verlag. Denn dann werden die space rocks geliefert. Etwas später als gedacht, aber immer noch ausreichend früh für den Con. Noch am Montag werden dann auch die Vorbestellungen und die Belege derjenigen rausgehen, die ich nicht in Dreieich sehe. Die Karten für die Contasche sind auch bereits in guten Händen. Der BuCon kann kommen …

Ein weiteres, bisher noch nicht erwähntes Buchprojekt nimmt Formen an, Mitte Oktober erhalte ich das durchgesehene MS. Möglicher Erscheinungstermin erste Hälfte 2012.
Michael Iwoleit hat auch an seinem MS weitergefeilt und der Vertragsentwurf für  “Wunderreise“, einem philosophischen Abenteuerroman liegt auch bei der Agentin. Das korrigierte MS für “Pate der Verlorenen” von Dirk Ganser flattert auch demnächst (wohl nach dem Con) herein. Alle Projekte machen Fortschritte, nur … mein Schreibtempo für Kowa II könnte etwas schneller sein, bin wohl eingerostet. Aber da arbeite ich hart dran.

Das ist schnell!

Samstag abgeschickt die Pakete und ab heute sind die Prototypen beim großen Versender erhältlich. Da kann man nicht meckern. Echt nicht. Also los, holt sie Euch! Obwohl, Ihr dürft auch gerne beim Verlag bestellen, auch wenn der shop noch immer nicht da ist.

Erste Eindrücke …

… von Mitschreibern über die Geschichten der anderen Prototypianer gibt es im SF-Netzwerk.

Für die Zeit nach dem BuCon und nächstes Jahr gibt es insgesamt sieben interessante Projekte, die sich in den verschiedensten Entwicklungsstadien befinden. Mal sehen, wieviel davon am Ende realisiert werden …

Kowa is back!

Die ersten beiden Abenteuer Irmina Kowas, der Agenta im Auftrag Erdas, gibt es in neuer Verpackung. Als einfaches Tb, neuem Cover und überarbeiteten Geschichten ermittelt sie noch einmal. Und mich juckt es, es gibt noch Einiges zu erzählen aus dem Exolu-Universum. Mehr auf der Verlagsseite.