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Prototypen Rezension und Fortschritte

Auf der Seite von Christian Loges (Scifiwatchman) ist eine Rezension erschienen, die erschütternd ist: meine Lektoratsfehler würden den ansonsten guten Eindruck nicht trüben: Warum  habe ich sie dann drin gelassen? Das passiert mir wirklich nicht noch einmal.

Das dritte Kowa Abneteuer macht kleine Fortschritte. Mittlerweile sind  47.000 Zeichen gespeichert, was allerdings erst 1/4 des fertigen Manuskripts ausmacht. Aber immerhin …

Aus der Schreibstube … (II)

Ein weiteres Schnippet aus der neuen Kowa:

Irmina ging bedächtig den schmalen Weg entlang, der unter einer langen Reihe herabhängender Weiden eher einem Tunnel glich. Sie hatte die Augen geschlossen und spürte den Weg mit ihren Sinnen. Sie hatte während verschiedener Übungen entdeckt, dass optische Reize sie bei der Konzentration störten, deshalb blendete sie sie aus.
Hier zwischen den Bäumen und den umliegenden Sträuchern mochte sich noch der eine oder andere Rest der alten Luft befinden. Manchmal reichte ein einzelnes Molekül, um einen Hinweis zu geben. Natürlich hoffte Irmina auf mehr, denn ihre Fähigkeiten würden dafür nicht ausreichen.
Ja, der Sub-Domus hatte sich hier aufgehalten, war vielleicht wie sie durch den Weidentunnel gelaufen. Er war - gut gelaunt gewesen, geradezu euphorisch. Sie spürte eine Komponente Unsicherheit darin. Ein erstes Anzeichen? Die Intensität der Eindrücke überraschte sie, selbst zwischen den Bäumen sollte die Lufterneuerung die Spuren größtenteils entfernt haben. Die kühle Luft zusammen mit den Erfahrungen schuf eine düstere Atmosphäre, der sie sich nicht ganz entziehen konnte.
Als Irmina den Tunnel verließ, atmete sie daher unwillkürlich auf und merkte erst jetzt, dass sie unter großer Anspannung gestanden hatte. Was waren das für Gefühle, die der Vertreter Munns kurz vor seiner Tat gehabt hatte? Freute er sich auf das Massaker? Irmina glaubte es nicht, dazu war die Fröhlichkeit zu stark positiv.
Sie drehte sich noch einmal um, wie um die Weiden zu fragen, ob sie ihr helfen könnten. Doch die Bäume schwiegen und das dunkle Tunnelloch glotzte sie nur wesenlos an.
Auf dem gesamten Gelände des Parks fand sie keine weitere Stelle, die auch nur annähernd soviel aus der Vergangenheit preis gab wie die Weiden. Einzig zwei Buschgruppen, deren bunte Blüten und zu seltsamen Figuren geformten Blätter sie sonst begeistert hätten, enthielten winzige Mengen eines Eindrucks, den sie willkürlich dem potentiellen unbekannten Attentäter zuschrieb.

Aus der Schreibstube … (I)

Die Straße lag im dunklen Schatten der großen Bohrtürme. Die wenigen Lichter an den Hauseingängen spendeten eine diffuse Beleuchtung. Es gab genügend dunkle Flecken, um von seinem jetzigen Standort schnell hinüber zur Rampe zu gelangen. Wenn da nicht die spielenden Kinder wären. Mussten ausgerechnet jetzt und hier dieses dämliche Hüpfspiel anfangen.
Jeng Tibor sah sich ruhig um. Bisher schien seine kleine Flucht nicht bemerkt worden zu sein. Das konnte allerdings nicht mehr lange anhalten. Irgendwann würden sie ihn zurückerwarten. Doch bis dahin wollte er einen ausreichenden Vorsprung besitzen.
Einige dutzend Schritte weiter führte eine Metalltreppe außen an der Wand einer Behausung hinauf zum Dach. Da die flachen Wohnbauten der Arbeiter sehr nah zusammen standen, sollte er die drei oder vier Sprünge zum nächsten schaffen.
Ohne weiter nachzudenken, lief Jeng los.
Er hastete die Stufen hoch, lief beinahe lautlos zum ersten Rand und setzte ohne zu zögern über. Dann wieder einige Schritte und Sprung. Die Kinder beachteten ihn nicht, waren mit ihrem Spiel beschäftigt. Der nächste Sprung. Als er auf dem Dach des dritten Hauses landete, brach das Material einfach weg und er stürzte mit Getöse in den Wohnraum. Mitten im Schutt des Dachmaterials blieb er benommen liegen. Er hatte nur einen Gedanken: hoffentlich war der Sturz niemandem aufgefallen. Außer den Bewohnern natürlich.
Einer von denen tauchte im Nebel seiner Sinne vor Jeng auf und hielt ihm ein Küchenmesser unter die Nase.
“Das war aber gar nicht nett!”

Montagspalette … und andere Tätigkeiten

Am 10.10. rockt es im Verlag. Denn dann werden die space rocks geliefert. Etwas später als gedacht, aber immer noch ausreichend früh für den Con. Noch am Montag werden dann auch die Vorbestellungen und die Belege derjenigen rausgehen, die ich nicht in Dreieich sehe. Die Karten für die Contasche sind auch bereits in guten Händen. Der BuCon kann kommen …

Ein weiteres, bisher noch nicht erwähntes Buchprojekt nimmt Formen an, Mitte Oktober erhalte ich das durchgesehene MS. Möglicher Erscheinungstermin erste Hälfte 2012.
Michael Iwoleit hat auch an seinem MS weitergefeilt und der Vertragsentwurf für  “Wunderreise“, einem philosophischen Abenteuerroman liegt auch bei der Agentin. Das korrigierte MS für “Pate der Verlorenen” von Dirk Ganser flattert auch demnächst (wohl nach dem Con) herein. Alle Projekte machen Fortschritte, nur … mein Schreibtempo für Kowa II könnte etwas schneller sein, bin wohl eingerostet. Aber da arbeite ich hart dran.

Erste Eindrücke …

… von Mitschreibern über die Geschichten der anderen Prototypianer gibt es im SF-Netzwerk.

Für die Zeit nach dem BuCon und nächstes Jahr gibt es insgesamt sieben interessante Projekte, die sich in den verschiedensten Entwicklungsstadien befinden. Mal sehen, wieviel davon am Ende realisiert werden …

Kowa is back!

Die ersten beiden Abenteuer Irmina Kowas, der Agenta im Auftrag Erdas, gibt es in neuer Verpackung. Als einfaches Tb, neuem Cover und überarbeiteten Geschichten ermittelt sie noch einmal. Und mich juckt es, es gibt noch Einiges zu erzählen aus dem Exolu-Universum. Mehr auf der Verlagsseite.

Sie kommen …

Morgen Kinder, wird’s was geben, … ab morgen werden wir Ettiketten auf Bücher kleben …

Im Ernst, morgen treffen die Prototypen ein, und das bedeutet neben der Freude auch Arbeit. Jedes einzelne amazon-Buch will mit Etiketten beklebt werden …

Die HC der space rocks sollen Anfang Oktober eintrudeln. Gut für den BuCon, aber der Versand über den Platzhirschen muss evt noch warten …
Jede mail an info_at_begedia.de wird sofort bearbeitet, Bestellungen an den Verlag sofort erledigt. Also, Jetzt Euren Prototypen und space rocks sichern, Leute

Rien ne vas plus!

Die Daten sind bei den Druckereien. Ein wenig später als vorgesehen, aber ich denke, dass die Bücher noch im September fertig werden. Nun bin ich auf die Druckabzüge/Proofs gespannt.

Achja, bevor ich es unterschlage: Beim endgültigen Setzen für die Prototypen, wo ich zuerst einen zu großen Font genommen hatte, ergaben sich einige freie Seiten. Und so findet, naja, als Bonus, eine meiner eigenen Geschichten auch den Weg in die Anthologie. Ich hoffe, sie reißt die Qualität des Gesamtwerks nicht zu sehr nach unten.

Lesung im SL - Kafe Kruemelkram

Thorsten Küper arrangiert eine Lesung in Second Life, bei der beide kommenden Zusammenstellungen des Begedia Verlages vorgestellt werden. Thorsten selbst (aus Prototypen und andere Unwägbarkeiten) und Christian Günther (aus space rocks) werden ihr Geschichten vortragen. Zwischendurch und nachher werde ich mich den Fragen von Thorsten stellen. Genauere Info bitte im SF-Netzwerk entdecken.
Bin mal gespannt, wer so alles vorbeischneit.

Das Umschlagbild ist da!

Hier ist es, Timo Kümmels Umschlagbild für die “Prototypen und andere Unwägbarkeiten”.
Bis auf das Begedia Logo, das zur Zeit neu entwickelt wird, ist das Cover fix.

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